Gutachten

Für Personenstands- und Vornamesänderungen führe ich die gesetzlich geforderten Begutachtungen durch.

Worum geht es?
Der Gesetzgeber hat festgelegt, was im Rahmen des Gutachtengesprächs thematisiert werden soll:
  1. Empfindet sich die Person auf Grund ihrer transsexuellen Prägung nicht mehr dem in ihrem Geburtseintrag angegebenen Geschlecht, sondern dem anderen zugehörig?
  2. Steht die Person seit mindestens drei Jahren unter dem Zwang, ihren Vorstellungen entsprechend zu leben?
  3. Ist mit hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass sich das Zugehörigkeitsempfinden zum anderen Geschlecht nicht mehr ändern wird?
Diese und nur diese Aspekte sind von Bedeutung. Weder sexuelle Orientierung noch die (Nicht)Erfüllung von Geschlechtsstereotypen sind Thema, weder beim Gespräch, noch bei der Ausfertigung des Gutachtens.

Wie ist das Vorgehen?
Wenn Sie für sich oder Ihr Kind eine Personenstands- und Vornamensänderung durchführen lassen wollen, benötigen Sie zwei Gutachten. Mit der Beantragung der Änderung bei dem für Sie zuständigen Gericht können Sie gleichzeitig Gutachter vorschlagen. Das Gericht kann, muss aber nicht, Ihre Vorschläge akzeptieren.
Gerne können Sie mit mir in Kontakt treten und dann entscheiden, ob Sie mich als Gutachter vorschlagen wollen.


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