Transidentität  Transgeschlechtlichkeit  Transsexualität  
Geschlechtsidentitätsstörung
Geschlechtsdysphorie


Die Erfahrung, dass die Geschlechtszuschreibung durch Dritte und das eigene Empfinden nicht zusammen passen, ist eine sehr belastende. 

Gerade für Kinder und Jugendliche ist  diese Erfahrung belastend und beängstigend:
"Warum fühle ich mich als Mädchen, wo ich doch einen Penis habe?" "Mit dem ganzen Mädchengetue kann ich nichts anfangen!" "Bin ich normal?" "Wem kann ich das erzählen?" "Mein Vater flippt aus, wenn er das mitkriegt!"
Solche Fragen und Gedanken bewegen Kinder und Jugendliche, die einen Widerspruch zwischen dem zugeschriebenen und ihrem gefühlten Geschlecht erleben.
Trans* hat nichts mit sexueller Orientierung zu tun.
Trans* wird auch heutzutage noch als Störung definiert und viele Menschen im Gesundheitssystem betrachten transidente Menschen auch als krank.
Auch wenn sich einiges verändert hat, bleibt der Weg zur offiziellen Anerkennung seines richtigen Geschlechtes ein langer und beschwerlicher. So wird unter anderem eine psychotherapeutische Begleitung verlangt. Es soll ausgeschlossen werden, dass eine psychische Störung vorliegt und die Alltagserprobung begleitet werden.

Für mich zählt das Erleben des Menschen, mit dem ich arbeite, gleich welchen Alters.

Gerne begleite ich Sie oder Ihr Kind psychotherapeutisch auf dem Weg der Transition.
Für Eltern habe ich Informationen in einem kleinen Buch zusammengefasst.

Auch führe ich bei Personenstands- und Vornamenänderungen die gesetzlich geforderte Begutachtung, durch.

In dieser Kurzzusammenfassung werden die möglichen medizinischen und rechtlichen Schritte ab dem 18.Lebensjahr aufgeführt.

Ich biete auch eine Fortbildung zum Thema Trans* für Menschen, die mit Kinder und Jugendlichen arbeiten, an.




Eltern von Trans*Kindern haben einen Verein gegründet: www.trans-kinder-netz.de